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Gemeinsam stärker! Wie die Digitalisierung aus Konkurrenten Partner macht

Blog

Partnerschaften zwischen Unternehmen werden in Zeiten der Digitalisierung immer wichtiger. Denn die digitale Transformation legt eine rasante Geschwindigkeit vor, die von einem Unternehmen schwer allein bewältigt werden kann. Denn die Entwicklung digitaler Fähigkeiten auf eigene Faust ist ein schleppender und ineffektiver Prozess. Wer versucht, Systeme und Kompetenzen selbst (auf) zu bauen, wird von den Entwicklungen am Markt überholt werden – und bleibt zurück mit enttäuschten Erwartungen, veralteten Technologien und überholten Prozessen.

Gemeinsam stärker

Mehr denn je zählt heute die Geschwindigkeit, mit der Innovationen auf den Markt gebracht werden können. Genau dies ermöglichen Partnerschaften mit anderen Unternehmen. Dabei kommen heute Akteure als Partner in Frage, die früher wohl als allerletzte in Betracht gezogen worden wären: Wettbewerber. Die Zusammenarbeit mit der Konkurrenz mag zunächst widersinnig erscheinen, doch sie kann beide Unternehmen entscheidend voranbringen. Entscheidend ist, sich auf die Vorteile einer solchen Partnerschaft zu fokussieren und in diesem abgesteckten Bereich wirklich vertrauensvoll zusammenzuarbeiten.

Partnerschaften scheitern, wenn man sich auf die Überschneidungen und Wettbewerbspunkte konzentriert, was das Vertrauen untergräbt und die Teamarbeit behindert. Partnerschaften gelingen hingegen, wenn alle Beteiligten eine gemeinsame strategische Vision teilen, einen klar definierten Rahmen für die Partnerschaft haben und ein gemeinsames Leistungsversprechen formulieren können. Unter diesen Bedingungen kann ein Wettbewerber der ideale Partner sein – und beide Seiten von enormen Tempozuwächsen profitieren.

Vorbild aus der Forschung

Ein herausragendes Beispiel für erfolgreiche Partnerschaften ist GÉANT, einer unserer Partner im Bildungssektor. Bei GÉANT handelt sich um ein pan-europäisches Internet-Verbindungsnetzwerk für die Forschung. Diese Partnerschaft bietet Vernetzung, IT-Infrastruktur und IT-Dienstleistungen für 40 nationale Forschungs- und Bildungsnetze (National Research and Education Networks, kurz: NRENs) in ganz Europa.

Von den 450 Vollzeitbeschäftigten von GÉANT sind nur 150 tatsächlich bei GÉANT selbst beschäftigt, der Rest entfällt auf die NREN oder andere Partner – Organisationen, die ansonsten als Wettbewerber gelten könnten. GÉANT verhält sich wie ein Hersteller oder Großhändler; ihre NREN-Partner fungieren als Händler sowohl für die eigenen Dienstleistungen als auch für die von GÉANT. Die Bildungseinrichtungen sind die Kunden, und die Studenten und Forscher sind die Endverbraucher. Es ist eine einzigartige Einrichtung, aber es funktioniert.

Integration als Voraussetzung

GÉANT ist ein hervorragendes Beispiel für eine erfolgreiche vertikale Integration. Der Erfolg einer Partnerschaft hängt davon ab, wie eng die Partner integriert sind, und glücklicherweise ermöglicht die Technologie heute eine nahtlose Integration auf breiter Front. Möglich wird diese Entwicklung vor allem dadurch, dass moderne IT-Systeme auf einer programmierbaren Infrastruktur mit Standard-API- Schnittstellen aufbauen.

Die International Organization for Standardization (ISO) empfiehlt in ihren Best-Practice-Standards für Partnerschaften sogar, dass die Beteiligten eine vollständige Integration von Front- und Backend-Systemen und Lieferketten anstreben. Eine solch enge Verzahnung ist sicherlich nicht in jeder Branche möglich – vielerorts ist sie allerdings bloß „undenkbar“. Doch wer es schafft, diese Grenzen des Denkbaren zu durchbrechen, wird zu den Gewinnern der Digitalisierung zählen.

Annäherung in drei Dimensionen

Natürlich beinhaltet eine Partnerschaft zwischen Unternehmen für beide Partner auch ein gewisses Maß an Anstrengung. Man kann zwei oder mehrere Unternehmen nicht einfach unkontrolliert aufeinanderprallen lassen. Es muss eine gemeinsame Leitlinie gefunden werden, an die sich alle anpassen – und zwar in drei Bereichen: operativ, strategisch und kulturell. Diese drei Felder sollten möglichst gleichberechtigt behandelt werden und die Überlegungen nicht, wie es häufig passiert, auf das Operative reduziert werden. Eine gemeinsame Vision und eine Kultur des Vertrauens sind genauso grundlegend wie ein langwierig ausgehandeltes Geschäftsziel.

Bei GÉANT wird dies vorbildlich umgesetzt. Das Projekt verfolgt einen partnerschaftlichen Ansatz mit seinen kommerziellen Lieferanten. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die Besonderheiten der Forschungs- und Bildungsgemeinschaft verstanden und berücksichtigt werden. Zudem sind alle Beteiligten einer Unternehmenskultur verpflichtet, die mit dem Dienstleistungsethos von GÉANT übereinstimmt.

Durch einen visionären und gleichzeitig umsetzbaren Ansatz für Partnerschaften erhalten die Mitglieder von GÉANT genau das, was sie brauchen – und zwar viel kostengünstiger, als wenn sie auf sich allein gestellt werden. Wir sind stolz, dass Dimension Data damit betraut wurde, Cloud-Services für GÉANT bereitzustellen und Partner dieses zukunftsweisenden Projekts zu sein.

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