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IT-Trends 2018: Es kommt kein Punkt, an dem die digitale Transformation abgeschlossen ist

Blog

Maschinelles Lernen, Augmented Reality, Künstliche Intelligenz – die Trends im IT-Management werden im kommenden Jahr keine Unbekannten sein. Warum sich dennoch einiges ändert und worauf es für Unternehmen 2018 ankommen wird.

Wenn wir über Trends für das kommende Jahr sprechen, fallen instinktiv Begriffe wie maschinelles Lernen, Robotertechnik, Augmented und Virtual Reality oder künstliche Intelligenz – Technologien, die sowohl Wirtschaft als auch Gesellschaft maßgeblich prägen werden. Die meisten dieser Trends, die auch für 2018 wieder neue Revolutionen versprechen, sind keine neuen Konzepte. Wirklich spannend wird es erst, wenn wir diese Technologien nicht isoliert betrachten, sondern intelligent miteinander kombinieren.

Schauen wir uns einige Beispiele an: Der Logistikgigant DHL nutzt bereits erfolgreich eine Kombination aus maschinellem Lernen, künstlicher Intelligenz und Augmented Reality in den Lagern des Unternehmens durch den Einsatz von „intelligenten“ Brillen. Diese führen zu massiven Verbesserungen der Produktivität und optimiert die Genauigkeit der Lieferungen um ein Vielfaches.

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen beeinflussen auch die Welt des Profisports. Bei der diesjährigen Tour de France haben wir über eine Datenanalyseplattform maschinelles Lernen und komplexe Algorithmen integriert. Dadurch wurden Live- und historische Renndaten kombiniert, um während des Rennens tiefere Einblicke in das Geschehen zu geben. Fans konnten so mehr über Umgebungen und Umstände erfahren, in denen Fahrer am besten abschneiden. Dies wiederum ermöglichte es, die Ergebnisse von Fahrern oder Gruppen von Fahrern während des Rennens in Echtzeit vorherzusagen und so das Zuschauererlebnis zu verbessern.

Der Digital Workspace wird zur Pflicht

Aber auch bei der Zusammenarbeit in den Unternehmen sind digitale Technologien heute fester Bestandteil. So gehören Videokonferenzsysteme mittlerweile zum Standardrepertoire, um ortsunabhängiges Arbeiten zu ermöglichen. Die Möglichkeiten von digitalisierten Arbeitsplätzen werden sich im kommenden Jahr weiter verbessern, etwa in Bezug auf sprachgesteuerte virtuelle Assistenzsysteme. Als größtes Hindernis zur Implementierung innovativer Arbeitsmodelle bemängeln viele Führungskräfte und Mitarbeiter auch heute noch bestehende IT-Restriktionen. Hier ist Experimentierfreude seitens der Unternehmensführung gefragt, um die Innovationkraft neuer Technologien endlich zu nutzen und den Arbeitsalltag der Mitarbeiter zu vereinfachen.

Die Blockchain wird die Wirtschaft maßgeblich beeinflussen

Betrachten wir das zurückliegende Jahr, konnte eine Technologie einen ganz besonderen Siegeszug verbuchen. Die Rede ist von der Blockchain, die es vor allem als Technologie hinter der Digitalwährung Bitcoin zu einiger Bekanntheit gebracht hat. Erstaunlich ist, dass die dezentralen Datenbanken ausgerechnet den Finanzsektor aufwirbeln, also eine der konservativsten Branchen überhaupt. Doch die Blockchain sollte nicht isoliert betrachtet werden. Nehmen wir das Beispiel Cybersecurity: Die dezentrale Datenbankarchitektur der Blockchain bietet ein bislang unbekanntes Maß an Sicherheit und gilt als nicht manipulierbar. Sie könnte damit als Alternative zu den traditionellen, zentralisierten Sicherheitskonzepten dienen.

Durchbruch beim Internet der Dinge – dank IT-Security

In einer zunehmend vernetzten Welt wird die IT-Security darüber hinaus zum wesentlichen Faktor für die Entwicklung neuer Märkte. So kann das Internet of Things (IoT) ohne hinreichende Sicherheitskonzepte nicht flächendeckend funktionieren, wenn Bedenken und Vorbehalte bei den Anwendern nicht glaubwürdig aus dem Weg geräumt werden können. Wir gehen davon aus, dass die Blockchain das Potenzial besitzt, das Versprechen eines echten IoT-Ansatzes zu erfüllen.
Für die Entwicklung des IoT-Marktes ist der Einsatz von neuen Technologien und Kostenstrukturen dringend erforderlich. Wenn wir uns beispielsweise den Smart-Home-Bereich ansehen, so sind vorhandene Technologien und Produkte bereits sehr ausgereift. Deren Verbindung mit den Vorteilen der Blockchain könnte dem gesamten Markt den entscheidenden Schub zum Durchbruch geben.

Die digitale Infrastruktur weiter ausbauen

Gerade wegen potenziellen Beschleunigungen wie diesen sind Agilität und Flexibilität die Schlüssel zur Bewältigung des digitalen Wandels. Die Analyse und das Hinterfragen bestehender Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind für Unternehmen essenziell, um die eigene Zukunftsfähigkeit langfristig sicherzustellen.

Der Ausbau der IT-Infrastrukturen ist deshalb Pflicht für die Unternehmen. Um zum Beispiel hybride IT-Umgebungen erfolgreich betreiben zu können, werden künftig hochautomatisierte Managed Services benötigt – denn das klassische Outsourcing hat keine Zukunft. Für Unternehmen spielt es keine Rolle mehr, wo sich die Technologien befinden – hauptsache, es läuft und kann schnell und unkompliziert gewartet, geupdatet oder ausgetauscht werden. Der Automatisierungsansatz muss sowohl im Geschäftsmodell als auch in der Unternehmenskultur verankert werden – und in dieser Hinsicht hat der Markt noch einen guten Weg vor sich.

Dies ist eine Kurzversion eines Artikels, der zuerst im Handelsblatt Journal erschienen ist. Die Komplettversion der Trends 2018 ist hier abrufbar.

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