Our site uses cookies to make it work and to help us give you the best possible user experience. By using our site, you agree to our use of cookies. To find out more about cookies and how you can disable them, please read our cookies statement. 

Cookie Settings

You can manage your cookie settings by turning cookies on and off.

Click on the different cookie  headings to find out more about the types of cookies we use on this site and to change your settings. Please be aware that if you choose to turn off  cookies, certain areas of our site may not work and your browsing experience may be impacted.

For further information on how we use cookies, please see our cookies statement. 

Strictly Necessary Cookies

(Req)

These cookies are essential for the technical operation of and proper functioning of our site  and enable you to register and login, to easily move around our site, and to access secure areas. Without these cookies our site won't function properly.  

These cookies are required

Performance Cookies

Performance cookies allow us to collect aggregated and anonymous data on how our site is used, such as the number of visitors to our site, how you navigate around and the time spent on our site and also to identify any errors in functionality. These cookies also help us to improve the way our site works by ensuring that you can find what you’re looking for easily, to better understand what you are interested in and to measure the effectiveness of the content of our site. 

Marketing Cookies

These cookies allow us to advertise our products to you and allow us to pass this information on to our trusted third parties so that they can advertise our products to you on our behalf. All information these cookies collect is aggregated and therefore anonymous. No personal information is shared to third parties. Any personal information collected while using our website could be used for direct marketing from Dimension Data only.

Predictive Intelligence: Wie Unternehmen Cyberangriffe vorab verhindern können

Blog

Egal ob Großunternehmen oder Mittelstand: Die Hackerangriffe der letzten Wochen und Monate haben erneut eindringlich gezeigt, wie hoch die Bedrohungslage durch Cyberkriminalität in Deutschland nach wie vor ist. Auch der vorab zum Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos veröffentlichte „Global Risk Report 2019“ zählt Cyberangriffe, Datendiebstahl und Identitätsbetrug zu den am höchsten bewerteten Risiken für die deutsche Wirtschaft.

Dies ist zum einen durch die zunehmende Vernetzung im Zuge der Digitalisierung bedingt, die auch immer mehr potenzielle Angriffspunkte schafft. Zum anderen haben Hacker hierzulande auch oft leichtes Spiel, denn viele Unternehmen verfügen nach wie vor nicht über geeignete Sicherheitsmaßnahmen zur Abwehr von Cyberangriffen. Mehr noch: Wie der im letzten Jahr erschienene Risk:Value Report unserer Schwesterfirma NTT Security zeigt, investieren Unternehmen trotz gestiegener Bedrohungslage nicht mehr, sondern immer weniger Budget in ihre IT-Sicherheit.

Doch was kurzfristig gesehen Geld spart, kann Unternehmen teuer zu stehen kommen. Denn ist ein Cyberangriff erst einmal erfolgt, zahlen sie in mehrfacher Hinsicht: Einerseits finanziell, und andererseits auch mit ihrem Image und dem mitunter über Jahre aufgebauten Vertrauen ihrer Kunden und Partnern.

Predictive Intelligence – vorausschauend handeln gegen Cyberangriffe

Tatsächlich ist es jedoch möglich, Cyberangriffe und deren teils schwerwiegende Folgen nicht nur abzuwehren, sondern sogar vorab zu verhindern. Dimension Data nutzt dafür das Konzept der Predictive Intelligence, dessen Schwerpunkt auf präventivem statt reaktivem Handeln liegt. Dabei verfolgen wir das Ziel, digitale Bedrohungen bereits außerhalb der Firewall und möglichst noch in der Planungsphase eines Angriffes zu identifizieren. Der Hacker wird also selbst zum Ausgespähten, denn die Maßnahme umfasst ein umfangreiches und konstantes Monitoring etwa von Handelsplätzen und Foren des Dark Webs, in denen Hacker in Vorbereitung auf einen Angriff zum Beispiel Passwörter oder interne Unternehmensdaten erwerben.

Risiko-Assessment mit dem „digitalen Fußabdruck“

Ein wichtiger Aspekt ist außerdem die gründliche Beurteilung des spezifischen Risikos, mit dem ein Unternehmen zur Zielscheibe von Cyberangriffe werden könnte. Um dieses Risiko einschätzen zu können, ist die gründliche Vermessung des sogenannten „digitalen Fußabdruckes“ des betreffenden Unternehmens notwendig. Mit diesem Begriff sind alle Spuren gemeint, die das Unternehmen online hinterlässt – von Informationen auf Webseiten oder in den sozialen Medien, bis hin zu auf dem Server oder in einer Cloud gespeicherten Daten. Ausgehend von diesen Informationen und in Kenntnis des bisherigen IT-Sicherheitskonzepts werden nun potenzielle digitale Schwachstellen und entsprechend denkbare Angriffspunkte für Hackerangriffe identifiziert und Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Die drei Werkzeuge der Predictive Intelligence

Bei der Predictive Intelligence kommen drei Werkzeuge zur intelligenten Vorhersage und Abwehr von Cyberangriffen zum Einsatz:

  1. Automated Phishing Detection

    Die Automated Phishing Detection richtet sich gegen Phishing-Angriffe auf das Unternehmen oder deren Kunden und wehrt diese ab. Hierfür erfolgt eine kontinuierliche und automatisierte Überwachung betrügerischer Internetseiten. Der Einsatz von maschinellem Lernen ermöglicht es dabei, die Bedrohungslage ständig aktualisiert zu beurteilen.

  2. Digital Reconnaissance

    Mit der Digital Reconnaissance sollen potenzielle Bedrohungen außerhalb der unternehmensinternen IT-Strukturen ausfindig gemacht werden. Untersucht werden hierfür zum Beispiel Handelsplätze im Dark Web oder auf den sozialen Medien-Plattformen, auf denen Hacker mit Insiderinformationen, sensible Unternehmensdaten oder Ähnlichem handeln. Auf Basis der gefundenen Informationen kann ein Cyberangriff noch in der Planungsphase identifiziert und mit entsprechenden Abwehrmaßnahmen proaktiv verhindert werden.  

  3. Continuous Validation
  4. Bei der Contiuous Validation werden die unternehmenseigenen IT-Strukturen und aktuellen Cyberabwehrmaßnahmen genau unter die Lupe genommen. Dazu gehört es, regelmäßig den Ernstfall eines Hackerangriffes zu simulieren. So kann evaluiert werden, inwieweit das gewählte IT-Sicherheitskonzept und die IT-Mitarbeiter wirklich auf eine Cyberattacke vorbereitet sind – und gegebenenfalls Optimierungsmaßnahmen ergriffen werden. 

Cyberangriffe vorab verhindern, Imageschaden und finanzielle Verluste vermeiden

In der heutigen, digitalisierten Welt gehört ein effizientes und gut durchdachtes IT-Sicherheitskonzept in jedes Unternehmen. Mit der Predictive Intelligence ist es dabei möglich, dem Hacker immer einen Schritt voraus zu sein und vorab zu verhindern, dass es überhaupt zu einem Cyberangriff kommt. Damit sparen Unternehmen nicht nur die hohen Folgekosten eines IT-Sicherheitsvorfalls. Durch den Einsatz intelligenter Technologien und automatisierter Abläufe hält sich der personelle Aufwand bei der Predictive Intelligence zudem in Grenzen. Auch bei kleineren Budgets kann mit diesem IT-Sicherheitskonzept also die Cyberabwehr eines Unternehmens gewährleistet werden.

Previous Article: Wie kann ich Ihnen helfen? Warum sich der Einsatz von Chatbots im Gesundheitswesen lohnt Next Article: Gemeinsam stärker! Wie die Digitalisierung aus Konkurrenten Partner macht

You may be interested in

Man working on PC
Blog

Gefahren erkennen und effektiv schützen – Mit Managed IT-Security-Services zu mehr IT-Sicherheit im Gesundheitsbereich

Das Thema IT-Sicherheit ist im Gesundheitsbereich hochaktuell. Amr Seckinger erklärt, warum gerade Krankenhäuser dabei auf Managed Security Services bauen sollten

Hier weiterlesen
Blog

26 Prozent aller Malware weltweit sind Spyware/Keylogger

Ihre Angriffe werden immer gezielter, ihre Methoden deutlich ausgeklügelter. Und dennoch nutzen Cyber-Kriminelle für ihre Attacken mit Vorliebe den Weg des geringsten Widerstands.

Hier weiterlesen
Blog

Medileaks - Datenpanne im Gesundheitssektor

Laut eigener Aussage ist die Plattform medileaks im Besitz sensibler Patientendaten aus mehr als 300 deutschen Krankenhäusern.

Hier weiterlesen
Man walking with laptop
Blog

Die Readiness-Analyse: Ist Ihre Einrichtung schon bereit für die EU-DS-GVO?

Experte Matthias Körbitzer erklärt, warum sich für die EU-DS-GVO eine Readiness-Analyse für Einrichtung im Gesundheitswesen lohnt und worauf zu achten ist.

Hier weiterlesen