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Tour de France 2018: Wie Dimension Data mit digitalen Daten das Zuschauererlebnis steigert

Blog

Kameras alleine reichen nicht aus, um Hunderte von Geschichten während der Tour de France zu erfassen. Erst die die digitale Transformation und neue Technologien ermöglichen es, jeden fesselnden Moment der 105. Tour-Ausgabe zum Leben zu erwecken. Davon profitieren nicht nur Radsport-Fans. Auch Unternehmen können von der Datennutzung während des Events viel lernen. 

Daten richtig sammeln und nutzen

Um Renndaten in Echtzeit zu erfassen, stattet Dimension Data als offizieller Technologiepartner der Amaury Sport Organisation, jedes Fahrrad der Tour de France Teilnehmer mit einem einfachen Gerät aus, das im Sekundentakt GPS-Ortungspunkte erfasst. Auf Basis dieser Daten und der Fernsehbilder wird dann die Geschwindigkeit der einzelnen Fahrer und die relative Entfernung berechnet. Die Kombination mit Daten Dritter erlaubt es, in die Analyse auch Steigungen, Höhenmeter, Wetter und visuell verbessertes 3D-Mapping miteinzubeziehen.

Insgesamt 135 Millionen Datenpunkte werden auf diese Weise bis zum Ende der Tour de France 2018 mithilfe einer leistungsstarken Big-Data-Analyseplattform in Echtzeit gesammelt, verarbeitet und in fesselnde Geschichten verwandelt. Zusätzlich ermöglichen maschinelle Lernalgorithmen hochpräzise Vorhersagen für die Tour de France. So können Fans auf der ganzen Welt mobil, über die sozialen Medien, digital sowie im Fernsehen in das Rennen eintauchen und sich genau die Informationen holen, die sie interessieren.

Auf Experten-Teams setzen

Aller Technik zum Trotz: Ohne die Menschen hinter der Technologie würde vernetztes Radfahren bei der Tour de France nicht funktionieren. Mehr als 100 Lastwagen – ausgestattet mit der neuesten Technologie und den besten Köpfen an Bord – begleiten die Tour de France 2018. Jeden Tag nach dem Rennen macht sich der Koloss auf den Weg zum Zielort der nächsten Rennetappe und schlägt dort an der Ziellinie wieder seine Zelte auf. Auch die Experten von Dimension Data bereiten sich täglich aufs Neue darauf vor, die Renndaten von Sendern, Anbietern digitaler Lösungen, Veranstaltern und Partnern sowie der 22 Radsportteams zu verarbeiten.

Sie überprüfen dabei beispielsweise die Kabel, die eine Netzwerkintegration zwischen den verschiedenen Technologiepartnern ermöglichen, und richten Video-Feeds ein, um alle Live-Daten zu visualisieren, die über die Geräte an den Fahrrädern gesammelt werden. Mit dem Startschuss beginnt dann die eigentliche Arbeit: Das Team von Dimension Data überwacht kontinuierlich die Digital- und Fernsehnetzwerke und stellt sicher, dass die erzeugten Daten mit den Fernsehbildern übereinstimmen und dass die erzählten Geschichten so genau und interessant wie möglich sind.

Nach dem Rennen reflektieren die Teammitglieder, was sie während der Etappe gelernt haben, worauf sie sich morgen konzentrieren müssen und was für die verbleibenden Etappen der Tour angegangen werden sollte. Dieses Vorgehen sorgt für ständige Innovationen und ermöglicht, Fehler und Probleme sofort zu beheben.

Flexibel auf Veränderungen reagieren

Während der Tour de France werden – bei wechselnden Wind- und Wetterverhältnissen – große Entfernungen zurückgelegt. Die Strecken führen oft durch abgelegenes, bergiges Gelände. Das kann bei einem hochentwickelten, mobilen Technologiezentrum zum Verlust der Datenverbindung und anderen logistischen Problemen führen.

Deshalb sind die weltweit führenden Radsport-Teams und diejenigen, die hinter den Kulissen der Tour de France arbeiten, zu einem Modell übergegangen, einen Großteil der technischen Lösung, des Betriebs und des Supports von Remote-Support-Teams aus der ganzen Welt durchführen zu lassen. Das ermöglicht es, agil auf Herausforderungen zu reagieren. Auch auf alle Arten von Vorfällen, die unterwegs auftreten können, sind die Teams vorbereitet: So ist zum Beispiel der Betrieb einer reduzierten Version der Lösung mithilfe von Backup-Laptops möglich.

Zukunftssichere Technologie bereitstellen

Das Beispiel der Tour de France zeigt: Die Kombination modernster Technologien und Infrastrukturen zur sensorischen Messung, Sammlung, schnellen Übertragung und Auswertung großer Datenmengen ermöglicht ganz neue Einblicke in Ereignisse und künftige Entwicklungen. So lassen sich interessante Zusammenhänge aufzeigen und Vorhersagen treffen, die für vorbeugende Maßnahmen, gezieltere Aktionen und Reaktionen notwendig sind.

Davon profitieren nicht nur der Radsport, sondern auch Unternehmen anderer Branchen und Größen. Indem diese ihre Daten systematisch erfassen und auswerten, können sie bessere Vorhersagen rund um Wartung, Bestandsmanagement oder Verbraucherverhalten erstellen und entsprechend handeln. IT-Lösungen, die ein flexibles Zusammenarbeiten wie bei den Expertenteams der Tour de France ermöglichen, helfen Unternehmen zudem dabei, auf die Herausforderungen der Globalisierung zu reagieren und neue Arbeitsmodelle einzuführen.

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